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Newsletter 04/2025 Weihnachten |
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Liebe Leserinnen und Leser,
„Weihnachten ist eine bescheuerte Zeit zu sterben.“, sagte mein Cousin Karl vor ein paar Tagen zu meinem Bruder, als die beiden über Karls kommende Beerdigung sprachen. Was heißt „sprachen“. Er spricht ja nicht mehr, sondern zeigt seit dem Luftröhrenschnitt nur noch mit den Augen per KI-Assistent auf die Buchstaben der Papptafel, die seine Frau Sabine hinhält. Karl weiß, dass er nur noch ein paar Wochen zu leben hat. Die Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS genannt, hat in gut anderthalb Jahren ganze Arbeit geleistet und den Cousin Karl, der ein echter Hüne war, ins Bett gestreckt.
Weihnachten will Karl noch erleben. Karl hat gerne gelebt. Ostern dachten wir schon, es würde nicht mehr lange dauern., Ich fuhr zu ihm nach Dachau, und wir feierten mitten in der Passionszeit Ostern, brachen alle Fastenregeln und tranken kräftig Rotwein und Grappa. Karl sagte an dem Abend: „Das einzig Gute an meiner Krankheit ist. Ich darf jetzt so viel trinken wie ich will. Das kann ja nicht mehr schaden.“ Gut so, denn ein paar Wochen später hatte er schon seine Magensonde.
Karl hat gerne gelebt, weil er seine Frau Sabine an seiner Seite hat. Sabine ist Sozialarbeiterin und Pflegeexpertin. Ihr Leben lang hat sie Seniorenheime geleitet. Jetzt pflegt sie Karl. Ob Sabine Christin ist, was sie glaubt – ich weiß es nicht. Noch nie habe ich ein frommes Wort aus ihrem Mund gehört. Wenn sie den Mund öffnet – was soll ich sagen – da kommt nur Liebe raus. Sie tut, was sie sagt. Auch Karl, westfälischer Kantorensohn und in Kinderchören groß geworden, ist in Bezug auf Gott schweigsam. Gerne hört er in diesen Tagen „Jauchzet, frohlocket“, denn das Weihnachtsoratorium hat er bei seiner Mutter unzählige Male mitgesungen. Bei manchem Choral wie „Ich steh an deiner Krippen hier“ kommen ihm die Tränen.
Weinen kann Karl noch. Das ist so fast das Einzige, was er noch kann. Und er weint jetzt häufiger, denn ALS ist eine schreckliche Krankheit. Singen kann Karl in jedem Falle nicht mehr. Das wird er erst im Himmel wieder können. Davon geht er aus. Die Beerdigung ist vorbereitet.
Weil Karl nicht mehr singen kann, haben wir uns entschieden zu singen. Zwei Tage vor Heiligabend will die Familie aus verschiedenen Ecken Deutschlands nach Dachau zu Karl und Sabine fahren und sich an Karls Bett versammeln. Mal sehen, ob es vierstimmig klappt. Wir sind ja auch nicht mehr die jüngsten und haben jahrzehntelang nicht mehr zusammen gesungen. Wie auch immer, die Botschaft wird rüberkommen. Die Botschaft, die Paul Gerhardt seinerzeit durch die Jahre des dreißigjährigen Krieges getragen hat:
„Ich lag in tiefster Todesnacht,
Du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
Des Glaubens in mir zugericht‘,
Wie schön sind deine Strahlen.“
Weihnachten ist eine bescheuerte Zeit zu sterben. Weihnachten ist eine Zeit zu feiern. Denn geboren wird der, er auf die Welt kommt, um mit uns zu leben und zu sterben.
Allen, die dieses Jahr mitten im Leben stehen dürfen – feiert ein rauschendes Fest mit Euren Lieben, dankbar und unbeschwert. Mit festlichen Gottesdiensten wollen wir das unsere dazu beitragen.
Allen, die dieses Jahr trauern oder vermissen – taucht ein in das Geheimnis der Nähe Gottes mitten Dunkel. Menschen mögen bei Euch sein und Eure Hand halten in den Momenten, in denen die Worte bedeutungslos werden. Mit Gottesdiensten genau für Euch wollen wir Euch durch die harten Tage begleiten. Mittlerweile gibt es solche Formate überall, auch bei uns in Arnsberg, Lippstadt und Soest.
Eine gesegnete Weihnachtszeit und ein seliges Ende gewähre Karl und uns allen der dreieinige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen,verbunden herzlichen Grüßen, Superintendent Dr. Manuel Schilling |
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Das erwartet Sie in diesem Newsletter:
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Wenn Glocken Leben retten
Von Hans-Albert Limbrock
Schwefe. Der Nachtgesang der Glocken – er kann sogar Leben retten. So erzählt es eine Legende aus vergangenen Jahrhunderten: Eine Nonne aus dem Kloster Paradiese hatte sich in einer bitterkalten, schneereichen Nacht verirrt, nachdem sie zuvor einer erkrankten Bauersfrau beigestanden hatte. Lesen Sie mehr... |
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Erinnerungen an einen Unbeugsamen
Von Dirk Wilms
Einecke. Auf die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes hat er ebenso wie seine Frau Luise mit Verweis auf das Gebot der Nächstenliebe verzichtet. Für Wilhelm Jansen war es eine Selbstverständlichkeit, Menschen in Not zu helfen. Dass er dabei sein eigenes Leben gefährdete, hielt den damaligen Pfarrer der evangelischen Kirche in Schwefe nicht davon ab. Zu Zeiten des Nazi-Terrors, der sich auch in der Börde breit gemacht hatte, unterstützte er als Mann der Bekennenden Kirche verfolgte Juden. In diesem auslaufenden Jahr 2025 wäre Wilhelm Jansen 125 Jahre geworden. Lesen Sie mehr... |
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Mein Großvater hat hier viel gelernt
Von Klaus Bunte
Soest. Wenn Gäste aus der großen Politik den Weg nach Soest finden, dann meist im Wahlkampf. Für den stellvertretenden Botschafter Frankreichs, Emmanuel Suquet, war der Besuch der Französischen Kapelle jedoch mehr als eine Station auf einer Route durch NRW: „Mein Großvater und sein Bruder waren hier inhaftiert.“ Somit hat seine Familie einen ganz persönlichen Bezug zum einstigen Soester Offiziersgefangenenlager, an das heute noch die von den Gefangenen gestaltete Kapelle erinnert. Lesen Sie mehr... |
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Mit Segen der Vorgängerin
Von Klaus Bunte
Soest. Man kann noch so lange üben, es gibt Dinge, die kann man erst ganz zum Schluss bei der Generalprobe einstudieren. Zum Beispiel den Weg vom Eingang zur Bühne. Das ist leichter gesagt als getan: In zwei Gruppen müssen die Choristen beim Einzug über die Seiten des Kirchenschiffs gleichzeitig vorne ankommen, auf ihren vorgeschriebenen Platz ankommen, gleichmäßig verteilt über die Stufen vor dem Altar. Und obendrein sollen sie dabei auch noch singen. Und zwar die erste Strophe von „O komm, o komm, Du Morgenstern“ – und das abends um acht. Lesen Sie mehr... |
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Sehnsucht nach jüdischer Geschichte
Von Frank Albrecht
Neheim. Brennende Kerzen und siebenarmige Leuchter – die Menora – zieren den abgedunkelten Veranstaltungsort: In der ehemaligen Synagoge in Neheim, dem heutigen „Haus der Jäger“, fand jetzt ein nachdenklich stimmender Gesangsabend mit den Künstlern Ursula und Yehuda Almagor vom Arnsberger Teatron Theater statt. In der Reihe „Teatron Netto“ spielte auch der Musiker Silas Eifler zum Programm „Ga’agua“, was auf Hebräisch „Sehnsucht“ bedeutet. Lesen Sie mehr... |
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"Wir wurden mit ihr groß"
Von Klaus Bunte
Soest. Beim Krippenspiel ist etwas zu Ende gegangen, was man nach fünfundvierzig Jahren mit Fug und Recht als eine „Ära“ bezeichnen kann. So lange hatte Raynhild Hartung-Weier die musikalische Leitung über das Christgeburtsspiel – und somit fast über die Hälfte aller gut 100 Doppel-Aufführungen der Traditionsveranstaltung. Lesen Sie mehr... |
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Viele gute Gründe für Dankbarkeit
Von Frank Albrecht
Arnsberg. Es ist eine gute Tradition in der Evangelischen Kirchengemeinde Arnsberg, die neuen Konfirmanden aus der Gemeinde mit einem Gottesdienst vorzustellen. Für den bevorstehenden Konfi-Jahrgang 2024 bis 2026 sind es neun junge Menschen, die im Begrüßungs-Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Schäfer und Pfarrer Wolfram Sievert gleich einmal vor und auch auf die Probe gestellt wurden. Lesen Sie mehr... |
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Stimmungsvoller Einstieg in Adventszeit
Von Frank Albrecht
Wickede. Die erste Kerze am Adventskranz brennt – die Christuskirche in Wickede ist in farbiges Licht getaucht: Alles ist vorbereitet, und das inzwischen 17. Adventskonzert der Evangelischen Kirchengemeinde Wickede mit der Band „Lucifer“ und vielen weiteren Mitwirkenden kann starten. Lesen Sie mehr... |
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Dank und Aufbau
Von Klaus Fischer
Soest. Außergewöhnliche Musik war im Familiengottesdienst in der Wiesenkirche zu hören: Drei riesige Alphörner füllten mit ihrem mächtigen Klang die im Licht einer milden Herbstsonne erstrahlende gotische Halle. Lesen Sie mehr... |
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Kontinuität bei der Soester Tafel
Von Frank Albrecht
Soest. Das zurückliegende Jahr der Soester Tafel lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Kontinuität. 136 Mitglieder im Trägerverein, das liege knapp über dem Schnitt der vergangenen Jahre, „mit acht Neuzugängen mehr als in den Vorjahren“, so Kassierer Peer Walter Jahn bei der Mitgliederversamlung. Die gewohnt hohe Auslastung bei der Lebensmittelausgabe steht ausreichenden Lebensmittelspenden gegenüber, durchschnittlich kommen 40 Kunden zum Mittagstisch. Lesen Sie mehr... |
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Interreligiöser Austausch schafft Vertrauen
Von Frank Albrecht
Arnsberg. Aus einer Initiative der Stadt Arnsberg im Jahr 2000 wurde eine Arbeitsgemeinschaft gegründet: Das Kulturbüro der Stadt Arnsberg, die Volkshochschule und die Kontaktstelle für Ausländer erweckten die Veranstaltungsreihe „Zwischen Minarett und Glockenturm – vom Miteinander in unserer Stadt“ ins Leben. Abschluss und Höhepunkt von sieben gemeinsamen Veranstaltungen war der erste interreligiöse Spaziergang durch zwei Neheimer Kirchen und Moscheen. Lesen Sie mehr... |
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Wege aus der Einsamkeit
Von Frank Albrecht
Kreis Soest.Wer zur Weihnachtszeit von einer Einladung zur nächsten hetzt, mag am 27. Dezember froh sein, wenn endlich wieder Ruhe einkehrt. Doch auch im Kreis Soest gibt es viele Menschen, die über die Feiertage und den Jahreswechsel unfreiwillig allein sind oder sich einsam fühlen. Für sie hat das „MitMenschen – Netzwerk für Gemeinschaft im Kreis Soest“ ein ganz besonderes Weihnachtsprojekt gestartet. Lesen Sie mehr... |
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Ein bisschen Grusel im Gepäck
Von Lino Elmerhaus
Welver. „Herr durch deine Güt und Macht gib uns eine gute Nacht“ mit diesen Worten, die aus einem Kirchenlied stammen, beendete Alexander Beimann die erste Nachtwächterführung in Schwefe. Lesen Sie mehr... |
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Damit Integration kein leeres Wort bleibt
Von Frank Albrecht
Kreis Soest.Die Sieger des Integrationspreises „Zuhause im Kreis Soest 2025“ stehen fest: Auf den ersten Platz wählte die Jury die Flüchtlingshilfe Erwitte, die mit vielen Angeboten dabei hilft, Menschen mit Einwanderungsgeschichte aktiv in gesellschaftliche Prozesse einzubeziehen. Der zweite Platz ging an die Kaffeestube KIA („Keiner ist allein“) in Lippstadt, Platz drei an den Verein „Joyce´s Action“. Lesen Sie mehr... |
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Kirchenkreis sieht sich gerüstet
Von Hans-Albert Limbrock
Soest/Arnsberg. Wohl dem, der in guten Zeiten verantwortungsvoll gehandelt und sich ein gutes finanzielles Polster angeeignet hat. Der Kirchenkreis Soest-Arnsberg profitiert jetzt davon, dass in Jahren, als die Kirchensteuern noch kräftig sprudelten, passable Polster angelegt worden sind, die nun dafür sorgen, dass sich die Verantwortlichen um Superintendent Dr. Manuel Schilling für die kommenden Herausforderungen weitgehend gerüstet sehen. Lesen Sie mehr... |
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Spannende Zeitreise in Schwefe
Von Sandra Goerdt-Heegt
Schwefe. Auf eine ebenso spannende wie abenteuerliche Reise ins 16. Jahrhundert und damit mitten hinein in die Reformationsgeschichte ging es unlängst für Laienschauspieler und Zuschauer in der Schwefer St. Severin Kirche. Lesen Sie mehr... |
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Die letzte Reise des Jürgen Gauer
Von Frank Albrecht
Soest.Als er vor knapp vier Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde, hatte er noch so viel vor. Australien wollte Jürgen Gauer noch besuchen; der einzige Kontinent, der dem Vielgereisten noch in seiner Sammlung fehlte. Über fünfzig von ihm organisierten Studienreisen nach Zielen in Deutschland und Europa, aber auch nach Afrika, Asien, Amerika und in die Antarktis standen in seinem Reisepass. Reisen waren seine große Leidenschaft. Lesen Sie mehr... |
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Vom Frieden in einer unruhigen Welt
Von Frank Albrecht
Bad Sassendorf. Predigt gebe es schon länger auch gereimt, ganz im Stil der angesagten Poetry Slams. „Nennt sich Preacher Slam, haben wir an der Uni gerne gemacht — es ist ein modernes Stilmittel, das viele mögen", erzählte Pfarrerin Anika Prüßing über ihre besondere Predigt an einem besonderen Tag. Lesen Sie mehr... |
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Kreative Hochstapelei
Von Klaus Bunte
Soest. Eine Kiste mit Bauklötzchen hatten die Kinder sicherlich alle daheim oder zumindest in der Kindertagesstätte. Aber 60.000 Klötzchen? Die schiere Zahl allein dürfte für viele der kleinen Teilnehmer schon ausschlaggebend gewesen sein, sich für die Aktion im Johannes-Gemeindehaus der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde anzumelden, um zwar ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, aber nicht dem inneren Elefanten im Porzellanladen. Lesen Sie mehr... |
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Eine Predigt als letzte Amtshandlung
Von Toni Nitsche
Wickede. Der Reformationstag wurde in der Christus-Kirche Wickede mit einem eindrucksvollen Gottesdienst gefeiert, der in diesem Jahr unter dem Leitwort „Mein Gott, das muss anders werden“ stand. Zahlreiche Gläubige kamen zusammen, um gemeinsam innezuhalten, zuzuhören und sich inspirieren zu lassen. Lesen Sie mehr... |
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Viele gute Gründe für Dankbarkeit
Von Frank Albrecht
Arnsberg. Es ist eine gute Tradition in der Evangelischen Kirchengemeinde Arnsberg, die neuen Konfirmanden aus der Gemeinde mit einem Gottesdienst vorzustellen. Für den bevorstehenden Konfi-Jahrgang 2024 bis 2026 sind es neun junge Menschen, die im Begrüßungs-Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Schäfer und Pfarrer Wolfram Sievert gleich einmal vor und auch auf die Probe gestellt wurden. Lesen Sie mehr... |
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Die Toten von Meschede
Von Frank Albrecht
Meschede. Nicht nur in seinen Augen ist es eines der „schwerwiegendsten Kriegsendphase-Verbrechen in Deutschland überhaupt“ – sagt der Historiker Dr. Marcus Weidner, Wissenschaftlicher Referent beim LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. Lesen Sie mehr.... |
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Neuer Lesestoff für Synodalbibliothek
Soest. Dr. Hans-Georg Gaffron verantwortet die Synodalbibliothek des Evangelischen Kirchenkreises und stellt neuanschaffungen vor. Lesen Sie mehr...
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Liebe auf den ersten Blick
Von Hans-Albert Limbrock
Ostönnen. Es ist ein Spagat. Ein gewaltiger Spagat. Leben und arbeiten im mondänen Düsseldorf. Und leben und arbeiten im doch eher beschaulichen Ostönnen. Architektin Dorothee Linneweber hat sich bewusst zu diesem Spagat entschieden und ihre Entscheidung bis heute nicht bereut. Lesen Sie mehr... |
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Friedhof als Insektenparadies
Von Klaus Bunte
Weslarn. Nur wer sich auskennt und ganz genau hinschaut, entdeckt die Blume des Jahres 2023, die „Kleine Braunelle“. Dr. Gunnar Waesch, Biologe im Institut für Kirche und Gesellschaft der Westfälischen Landeskirche, steht auf einem unscheinbaren kleinen Rasenstück des Weslarner Friedhofs, und der Fachmann sieht die zierliche, blauviolett blühende Wildpflanze aus der Familie der Lippenblütler sofort. Lesen Sie mehr... |
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Konfliktfähigkeit ist gefragt
Von Hans-Albert Limbrock
Soest. So ein bisschen ist es wie beim Bau einer neuen Kirche: Irgendwann muss man den ersten Stein setzen, sonst kann das Vorhaben nicht gelingen. Nur geht es dieses Mal nicht um einen Neu- nicht einmal um einen Erweiterungsbau. Vielmehr ist es in gewisser Weise ein Rückbau. Aber auch mit dem muss irgendwann begonnen werden. Lesen Sie mehr... |
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Eine musikalische Höchstleistung
Von Frank Albrecht
Meschede. Es war wieder nicht nur eines der ganz großen Chor- und Musikprojekte der Stiftung Kirchenmusik im Sauerland, das es jetzt mit dem „Elias“ in der Kirche der Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede zu hören gab – das Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy warf schon bereits vor dem eigentlichen Konzertgenuss seine Schatten voraus. Lesen Sie mehr... |
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Das Leben feiern
Von Klaus Bunte
Soest. Dreizehn Jahre sind seither vergangen. Christina Balkenohl war vierzehn Jahre alt, als ihre Mutter mit gerade einmal 46 Jahren plötzlich verstarb. Seit sieben Jahren gab es damals Sommerland, eine Anlaufstelle für trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien bei der Diakonie Ruhr-Hellweg. Ihr vertraute sich Christina auf eine Empfehlung hin an. Lesen Sie mehr... |
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Flucht vor dem Alltag
Von Klaus Bunte
Kreis Soest. Ein paar Stunden Flucht vor dem Alltag in ihren Unterkünften bot rund 200 Flüchtlingen ein Organisationsteam aus Diakonie Ruhr-Hellweg, den Maltesern und dem Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg im Entdeckerwald an der Waldstraße, also nur einen Steinwurf entfernt von der Soester ZUE („Zentrale Unterbringungseinrichtung“). Lesen Sie mehr... |
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Jiddische Lieder im traditionellen Stil
Von Frank Albrecht
Neheim. Über ein eher ungewöhnliches, aber nicht minder hörenswertes Konzert durften sich jetzt die Besucherinnen und Besucher in der Evangelischen Christuskirche in Neheim freuen: Die Formation „Schmarowotsnik“ hatte sich und ihre jiddischen Lieder angekündigt. Christine von Bülow und Martin Quetsche brauchten nicht lange, um das Publikum, das der Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde gefolgt war, zu überzeugen. Für gute 60 Minuten gab es einen spannenden Ausflug in traditionelle Musik mit zahlreichen neu übersetzten Texten. Lesen Sie mehr... |
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Eine Kirche und ihre Geheimnisse
Von Thomas Brüggestraße
Soest. Warum die Petrikirche einen Besuch wert ist? „Sie ist eine der ältesten Kirchengründungen. Schon um 780 hat Karl der Große an dieser Stelle eine Kirche errichten lassen, die jetzige Kirche wurde in ihrem Kern um 1150 erbaut, war bei ihrer ersten urkundlichen Erwähnung 1174 bereits die ,Alde Kerk'", sagt Bernd-Heiner Röger. Er war von 2002 bis 2021 Petri-Pfarrer. Lesen Sie mehr... |
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Wir wollen das Leben feiern
Soest. Was für ein schöner Anblick! Die historische Wiesenkirche in Soest strahlte ungewohnt in kunterbunten Farben. Vorne am Altar und in den Händen der vielen großen und kleinen Gottesdienstbesucher leuchteten zahlreiche bunte Luftballons. Die bunten Ballons – ein Symbol für eine Ode ans Leben - zogen sich thematisch durch den stimmungsvollen Festgottesdienst zum 20. Geburtstag von Sommerland. Lesen Sie mehr... |
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Wechsel im Querschnitt
Lippstadt. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in der rechtlichen Betreuung. Ehrenamt ist in Lippstadt ein großes Thema, wir haben einen tollen Pool an Ehrenämtlern und als Rechtswissenschaftlerin kann ich die juristische Kompetenz in den sozialen Bereich bringen.“ Berit Stellmacher ist die neue Ansprechpartnerin der Diakonie Ruhr-Hellweg im „Querschnitt“. Ab Oktober wird sie sich im Betreuungsverein der Diakonie dann unter anderem um die Arbeit mit den ehrenamtlichen rechtlichen Betreuern kümmern. Lesen Sie mehr... |
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Mehr als nur ein Grillfest
Lipperode. Einmal mehr konnte der Förderverein das traditionelle Grillfest ausrichten, um sich bei den Mitgliedern für ihre aktive und passive Unterstützung zu bedanken. Insgesamt haben 108 Mitglieder, Freunde und Förderer an dem Fest teilgenommen. Lesen Sie mehr... |
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Trost in schweren Zeiten
Soest. Trauer kann schlimm sein. Trauer kann schmerzen. Trauer kann zerreißen. Da ist es gut, wenn man etwas hat, dem seine Trauer anvertrauen kann. Daniela und Holger Busch von der Busch-Manufaktur haben einen Wegbegleiter in der Trauer, in Zeiten des Abschieds entwickelt. Lesen Sie mehr... |
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Gemeinsam in der Verantwortung
Soest. Der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Pöpsel hat den Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg besucht und sich mit Superintendent Pfarrer Dr. Manuel Schilling zu einem intensiven Austausch getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, die Rolle der Kirche in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft sowie Fragen rund um Integration, Bildung und den sozialen Zusammenhalt. Lesen Sie mehr... |
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Kirche und der ökologische Fußabdruck
Von Thomas Brüggestraße
Soest. Respekt statt Ausbeutung und ein komplettes Umdenken seien nötig. Rücksicht und Augenmaß beim Umgang des Menschen mit der Welt und allen Geschöpfen. Diese Botschaft geht aus vom bundesweiten „Schöpfungstag" der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Die zentrale Feier unter dem Motto „Gott, du hilfst Menschen und Tieren“ fand jetzt auf Haus Düsse statt. Es gab eine Führung und Begegnungen mit Praktikern, Workshops und Vorträge. Lesen Sie mehr... |
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Spenden für die kalte Jahreszeit
Arnsberg. Die Temperaturen sinken, der Herbst steht vor der Tür und damit steigt in der Beratungsstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten der Diakonie Ruhr-Hellweg der Bedarf an warmen Wintersachen. Lesen Sie mehr... |
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Vielfalt feiert Einjähriges
Bestwig. Diese Feier in der Evangelischen Kirche Bestwig war mehr als nur ein einfaches Jubiläum: eine Feier für Menschen, die trotz aller kulturellen und sprachlichen Unterschiede ein Jahr lang schöne Momente miteinander verbracht und gemeinsame Erinnerungen geschaffen haben. Die Gruppe Vielfalt, deren Name aus der kulturellen Vielfalt der Gesellschaft stammt, feierte ihr einjähriges Bestehen mit einem energiegeladenen, bunten und herzlichen Programm.Dortmund. Lesen Sie mehr... |
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Mördersuche in der Kirche
Welver. Mörder- und Schatzsuche in einem, dazu hatte das Theater am Kloster bei seinen diesjährigen Krimikapriolen eingeladen. Dabei war das Revival vom „Blutschatz der Nonnen“ ein eingelöstes Versprechen, das die Laienschauspieler der Klosterkapriolen 2023 all denen gegeben hatten, die für die in Null komma nichts ausverkauften Aufführungen der ersten Krimikapriolen keine Karten mehr bekommen konnten. Lesen Sie mehr... |
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Musikalische Brücke über 1000 Kilometer
Von Klaus Bunte
Meiningsen. Von Musikern für Musiker und von Dorf zu Dorf, so lässt sich im Prinzip der Gedanke hinter dem Konzert beschreiben. Ein Gedanke, der eine Brücke von knapp 10000 Kilometern schlägt, von Meiningsen zu dem kleinen Dorf Balanyá in Guatemala. Dort gibt es ein Jugendorchester, dessen Gründung vor 22 Jahren zum Ziel hatte, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, ein Instrument zu lernen. Lesen Sie mehr... |
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Investionen in die Zukunft
Soest-Arnsberg. Der Kirchenkreis Soest-Arnsberg nimmt in den nächsten Monaten viel Geld für Kindertagesstätten aber auch für den personellen Ausbau der Jugendkirche in die Hand. Warum das richtungsweisende Investitionen in die Zukunft sind, erklärt Superintendent Dr. Manuel Schilling im Gespräch mit Öffentlichkeitsreferent Hans-Albert Limbrock im dritten Teil des Sommer-Interviews. Lesen Sie mehr... |
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Musik ohne Grenzen
Arnsberg. Die Jugendband „No Limiz" ist seit nun mehr über 20 Jahren fester Bestandteil des musikalischen Lebens der Kirchengemeinde Arnsberg. Die musikalische Gestaltung von Jugendgottesdiensten, Kinder-Bibelwoche, Konfirmationen und mehr gehört zu ihrem festen Programm. Alljährlicher Höhepunkt ist seit vielen Jahren „Rock Christmas" in der Weihnachtszeit.Neheim. Lesen Sie mehr... |
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Ein Signal der Hoffnung
Von Thomas Brüggestraße
Neuengeseke. Die neu aufgebaute Orgel klingt famos. Pfarrerin Jutta Pothmann ist glücklich: "Dieses Projekt ist ein Hoffnungssignal und ein Zeichen für die Lebendigkeit unserer Gemeinde. Das zu unterstreichen, ist mir besonders wichtig." Warum sie so glücklich ist? Lesen Sie mehr... |
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Zukunft der Kirchen im Blickpunkt
Soest-Arnsberg. Die Zukunft der Kirchen ist eines der zentralen Themen für die nächsten Jahre im Kirchenkreis Soest-Arnsberg. Im Gespräch mit Öffentlichkeitsreferent Hans-Albert Limbrock formuliert Superintendent Dr. Manuel Schilling seine Gedanken zu diesem spannenden Thema.Olsberg. Komm an-Mittel ermöglichen interreligiöse Begegnung Lesen Sie mehr... |
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Das Sauerland unter den Füßen
Brilon. Die spirituelle, klimafreundliche Wanderwoche der Region 8 des Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg hat wieder viele versteckte Orte und unbekannte Wege erkundet. Bei herrlichem Wanderwetter haben 25 Wanderlustige an fünf Tagen stärkende Gemeinschaft erleben, sich in Achtsamkeit geübt und viele örtliche Initiativen entdeckt, die das Leben schöner machen. Lesen Sie mehr... |
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Bereitschaft zur Veränderung ist spürbar
Soest-Arnsberg. Es ist inzwischen so etwas wie liebgewordene Tradition, dass sich Superintendent Dr. Manuel Schilling in einem großen Sommer-Interview zu den Themen äußerst, die ihn und oft auch den gesamten Kirchenkreis bewegen. Auch in diesem Jahr hat er sich den Fragen von Hans-Albert Limbrock, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis gestellt. Im ersten Teil des mehrteiligen Interviews steht dabei ein Rückblick auf die fünf Jahre, die Schilling den Kirchenkreis nunmehr leitet, im Blickpunkt. Lesen Sie mehr... |
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Wenn plötzlich Geister spuken
Brilon-Alme. Und wenn es sie doch gibt? Geister? Zumindest konnte man bei einer Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen „Spirituellen Sommers“ diesen Eindruck bekommen. Denn noch bevor die Ausstellung zu Ehren des Künstlers Pit Moog am Alme-Quellteich eröffnet wurde, krachte eines der ausgestellten Bilder von der Staffelei, sodass das Glas des Bilderrahmens klirrend zersplitterte. Wie von Geisterhand angestoßen. Lesen Sie mehr... |
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Christophorus spricht künftig Griechisch
Lipperbruch. In ihrem Bemühen, die drei Kirchen in Lipperbruch, Bad Waldliesborn, Hörste und das Gemeindeaus in Benninghausen, die allesamt Anfang 2024 aufgegeben wurden, zu veräußern, ist die Kirchengemeinde Lippstadt einen ersten Schritt weitergekommen. Für das Gotteshaus in Lipperbruch wurde eine mehr als akzeptable Lösung gefunden. Hier wird die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde, die in den letzten Jahren die Brüderkirche in der Innenstadt genutzt hat, ihr neues Domizil haben. Lesen Sie mehr... |
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Förderkreis Kirchenasyl gegründet
Soest-Arnsberg. In den vergangenen Jahren hat sich im Kirchenkreis Soest-Arnsberg eine intensive Kirchenasylarbeit entwickelt. Dadurch konnten über 200 Geflüchtete vor einer Gefahr an Leib und Leben und einer Abschiebung in unmenschliche Verhältnisse bewahrt werden. Alle diese Menschen haben nun zunächst eine Lebensperspektive in Deutschland und können so besser integriert werden.Geseke. Neue Pfarrerin für Geseke, Erwitte, Anröchte und Warstein wird im September eingeführt. Lesen Sie mehr... |
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Beim Nachwuchs stimmt der Ton
Von Frank Albrecht
Hüsten. Nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt war die Evangelische Kreuzkirche auf dem Mühlenberg in Hüsten. Der Grund: ein Konzert des musikalischen Nachwuchses aus der Region. Der Verein „Kirchenmusikfreunde Sauerland e.V.“ hatte als Veranstalter Kinder und Jugendliche eingeladen, ihr musikalisches Können vor großem Publikum unter Beweis zu stellen. Vor allem die Eltern, aber auch Freunde und Gäste ließen sich diesen Termin nicht nehmen, um die Leistungen ihrer Lieben zu feiern. Lesen Sie mehr... |
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Wickede trauert um Karlheinz Krause
Wickede. Er hatte doch noch so viel vor. Erst vor wenigen Jahren war Karlheinz Krause nach einem ebenso verdienten wie erfüllten Arbeitsleben in den Ruhestand verabschiedet worden. In einem Soester Krankenhaus endete nun nach schwerer Krankheit das Leben des 70-Jährigen.Olsberg. Lesen Sie mehr... |
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Interreligiöser Pilgerweg
Von Frank Albrecht
Neheim. Gegenseitiges Verständnis und das daraus erwachsene Miteinander christlicher und islamischer Religionen sind seit Jahren das Ziel einer besonderen Initiative in Neheim: Der „Christlich-Islamische Dialog“ widmet sich dem Näherkommen beider Religionen auf sachliche und zugleich freundschaftliche Art und Weise. Lesen Sie mehr... |
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Christliches Hospiz unter neuer Leitung
Soest. Bereits seit zwei Monaten ist Nathalie Peter als Einrichtungsleitung des christlichen Hospiz Soest gestartet und tritt damit die Nachfolge von Angelika Köster an, die das Hospiz seit seiner Eröffnung mit großem Engagement und Hingabe geführt hat. Köster wechselt in die Trägergesellschaft der Evangelischen Perthes-Stiftung e.V. und bleibt dem Haus auf diese Weise eng verbunden.So-Ar. Ulrich Hardung folgt auf Ulrich Achinger im Verwaltungsrat der Diakonie. Lesen Sie mehr... |
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Evangelischer Kirchenkreis Soest-Arnsberg Hans-Albert Limbrock, Öffentlichkeitsarbeit Puppenstraße 3-5 59494 Soest Deutschland
02921 396145 Hans-Albert.Limbrock@evkirche-so-ar.de
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